Projektförderung: Friedensarbeit und Kinderpartizipation

World-Peace-Game  – ein einwöchiges Planspiel für Kinder, vertieft praktisches sozialpolitisches Wissen und erweitert die Fähigkeiten zur Konfliktlösung sowohl auf lokaler wie globaler Ebene. Die gewonnen Einsichten werden in Beteiligungsprozessen auf Gemeindeebene direkt in die Lebenswelt der Kinder übertragen.

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Keywords:

Friedenskompetenz, Sozialkompetenz, globales Lernen, Kinderpartizipation, Kinderrechte, John Hunter, World-Peace-Game

Ausgangssituation

„Österreich hat sich gemeinsam mit allen Mitgliedsstaaten der UNO zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verpflichtet. Mit 17 Zielen (Sustainable Development Goals – SDGs) strebt die Weltgemeinschaft umfassende Veränderungen auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene an. Alle Länder müssen zur Entwicklung einer nachhaltigeren, gerechteren und friedlicheren Gesellschaft beitragen.“ (Bundesministerium für Bildung, HP)

Lösungsansatz

Friedenskompetenz, Sozialkompetenz oder Handlungskompetenz sind holistische Bildungsziele, die sich nur durch kontinuierliche positive Erfahrungen in der kindereigenen Lebenswelt realisieren lassen.

John Hunter entwickelte das World Peace Game mit 9- bis 12-jährigen Kindern.Das Spiel ermöglicht es jungen Menschen, ihre Fähigkeiten und Denkgewohnheiten im Sinne einer gelungenen Zusammenarbeit in diversen Gruppen zu trainieren. Um die Aufgaben des Spiel zulösen, müssen sie langfristig-strategisches Denken anwenden: Die Kinder müssen komplexe Probleme erkennen, Informationen filtern, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten, schnell Entscheidungen treffen und diesee revidiren, wenn sie ins Nichts führen oder zu scheitern drohen. Im Spiel lernen sie, mitfühlende Entscheidungen zugunsten des Zusammenlebens aller Menschen unseres Planeten zu treffen.

Das Projekt

Finanzielle Unterstützung der Begleitung mehrerer World-Peace-Games durch die Verantwortlichen von „Welt der Kinder.“  Im Jahr 2017 erhalten somit über 200 Kinder und Jugendliche diese Möglichkeit. Die Durchführung des Spiels ist in einen Gesamtprozess eingebunden: In der Vorbereitung wird sichergestellt, dass die jungen Leute auf Gemeindeebene Gelegenheit erhalten, an der Entwicklung von Lösungen von Konfliktlagen in der realen Welt mitzuarbeiten.

Die Effekte

Direkte Ergebnisse (Output): Die SchülerInnen erhalten Einblick in aktuelle globale Herausforderungen und erfahren, dass eben diese Probleme durch Kooperation aller Beteiligten gemeinsam gelöst werden können.

Mittelfristige Auswirkungen (Outcome):  Die SchülerInnen  bringen ihre Ideen und Interessen auf Gemeindeebene ein, setzen eigene Projekte um und gewinnen die Erfahrung, dass ihre Stimme zählt und ihre Handlungen reale politische und soziale Wirkung zeigen.

Langfristige Auswirkungen (Impact): Förderung einer Kultur der Zivilcourage und des politisch-sozialen Engagements.

Mag. Matthias Mittelberger

Ansprechpartner

Mag. Matthias Mittelberger

Nächstes Projekt

Projektförderung: Vindex – Schutz und Asyl