Projektförderung: Hochschullehrgang Personale Schulentwicklung

Ein Lehrgang mit Dr. Dorothee Bürgi, Dr. Alfried Längle und Dr. Eva Maria Waibel für Führungspersonen aller Schularten im Schulbereich, die den existenziellen Dialog in ihrer Schule verankern wollen. Durch die vertiefte Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Existenzanalyse, des Existenziellen Coachings und der Existenziellen Pädagogik lernen die Schulleitungspersonen existenzanalytisch ausgerichtete Konzepte kennen, die sie in ihrer Schul-, Personal- und Unterrichtsentwicklung unterstützen. Ziel ist eine personal ausgerichtete Schule mit motivierten Kindern und authentischen Lehrpersonen, die der Entfaltung aller in der Schule beteiligten Personen dient.

Der nächste Lehrgang startet im Sommersemester 2022 an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Die Anmeldung erfolgt über das Veranstaltungsprogramm der PHV (Auskünfte bei Dr. Eva Maria Waibel, siehe weiter unten).

Keywords:

Existenzieller Dialog, Existenzielles Coaching, Personale Schulentwicklung, Existenzielle Pädagogik, Gesundheitsförderung

Ausgangssituation

Die beruflichen Herausforderungen für Schulleiter/innen und Lehrpersonen werden angesichts einer sich immer schneller wandelnden Gesellschaft zunehmend herausfordernder. In Hinblick auf die vielfältigen und komplexen Aufgaben der Lebenswelt Schule, gilt es im Alltag das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren und Schule so zu gestalten, dass sie ein Ort personaler Begegnung wird.

Lösungsansatz

Leitungspersonen werden darin befähigt, mittels existenziellem Dialog und personalem Anfragen der Funktionalität im Schulalltag entgegenzuwirken und immer wieder auf das Wesentliche zu fokussieren. Sie erhalten Grundkenntnisse des existenziellen Coachings und damit wesentliche Instrumentarien für Personalführung und -entwicklung. Durch den Einblick in die Existenzielle Pädagogik und den existenziellen Unterricht werden neue Wege der Unterrichtsentwicklung aufgezeigt, die personales Lernen im eigenen Tempo ermöglichen.

Das Projekt

Entwicklung und Durchführung eines Lehrgangs, der die genannten Grundkenntnisse umfasst (Umfang: 3 Semester, 12 ECTS-Punkte).

Von den Teilnehmenden werden Projekte an ihren Schulen entwickelt, die darauf zielen, die Schule zu einem Ort des lebendigen Miteinanders zu machen. Dieses Miteinander wird durch kollegialen Austausch der verschiedenen Schulen und an den einzelnen Schulen zusätzlich gefördert.

Die Effekte

  • Direkte Ergebnisse (Output): Schulleiter/innen werden in ihrer Arbeit und in ihren Lebenshaltungen persönlich und in ihrer Führungsfunktion gestärkt. Ihr „existenzieller Blick“ hilft ihnen, die Schule – gemeinsam mit den Lehrpersonen – zu einem lebendigen Ort des Lebens uns Lernens zu gestalten.
  • Mittelfristige Auswirkungen (Outcome): Daraus entwickelt sich eine veränderte Schulkultur, die den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt.
  • Langfristige Auswirkungen (Impact): Dies führt zu Gesundheitsförderung, Burnout-Prävention für alle Beteiligten und zu einer Schule, die jedem Kind bestmögliche Entfaltung bietet und die Lernfreude steigert.
Dr. Eva Maria Waibel

Ansprechpartner

Dr. Eva Maria Waibel

Nächstes Projekt

Projektförderung: Interkultureller Frauendialog „Honigbrot“